Eurovision Song Contest Asia 2026 – Diese Nationen könnten teilnehmen

Der Eurovision Song Contest wächst weiter: Nach Jahrzehnten europäischer Musikgeschichte soll 2026 erstmals der „Eurovision Song Contest Asia“ stattfinden. Damit wagt die Europäische Rundfunkunion (EBU) gemeinsam mit internationalen Partnern einen Schritt, über den Fans seit Jahren diskutieren.

Die Premiere des Wettbewerbs ist laut aktuellen Planungen für November 2026 in Bangkok vorgesehen. Besonders spannend ist dabei die Frage: Welche Länder werden tatsächlich teilnehmen? Die Seite www.songcontest.asia gibt auch schon einige Informationen dazu.

Eurovision expandiert nach Asien

Der klassische Eurovision Song Contest zählt mittlerweile zu den größten Musikshows der Welt. Schon seit Jahren gab es Ideen für regionale Ableger außerhalb Europas. Nach mehreren gescheiterten Anläufen scheint das Projekt „Eurovision Song Contest Asia“ nun konkreter denn je zu werden. (Eurovision Song Contest)

Die Veranstaltung soll laut offiziellen Angaben in Bangkok stattfinden und ein ähnliches System wie der europäische ESC nutzen:

  • nationale Vorentscheide
  • Live-Auftritte
  • Jury- und Publikumswertung
  • internationale TV-Übertragung

Diese Länder gelten derzeit als wahrscheinlich

Mehrere Nationen wurden bereits offiziell oder vorläufig genannt. Besonders auffällig ist die Mischung aus großen Musikmärkten und kleineren asiatischen Staaten.

Thailand

Thailand gilt als Gastgeber der ersten Ausgabe. Der Sender Channel 3 soll die Veranstaltung gemeinsam mit internationalen Partnern organisieren. Bangkok wäre damit das Zentrum der ESC-Expansion nach Asien. (Wikipedia)

Südkorea

South Korea dürfte zu den größten Favoriten auf Aufmerksamkeit zählen. Durch den weltweiten Erfolg von K-Pop hätte das Land enormes Potenzial für starke Einschaltquoten und internationale Reichweite.

Viele ESC-Fans erwarten, dass Südkorea schnell zu den populärsten Teilnehmern gehören könnte. (Eurovision Song Contest)

Philippinen

Philippines verfügen über eine starke Musik- und Karaoke-Kultur sowie eine große englischsprachige Medienlandschaft. Das Land gilt deshalb als besonders ESC-kompatibel.

Vietnam

Vietnam entwickelt sich seit Jahren zu einem wichtigen Popmarkt in Südostasien. Moderne Pop-Produktionen und eine junge Zielgruppe könnten dem Wettbewerb zusätzlichen Schwung geben.

Malaysia

Malaysia wurde ebenfalls bereits in offiziellen Teilnehmerlisten erwähnt. Das Land besitzt eine vielfältige Musikszene mit englischen, malaiischen und chinesischen Einflüssen. (Eurovision Song Contest)

Weitere genannte Staaten

Außerdem wurden folgende Länder mehrfach als mögliche oder vorläufige Teilnehmer genannt:

  • Bangladesh
  • Bhutan
  • Cambodia
  • Laos
  • Nepal

Diese Länder erscheinen auf mehreren frühen Teilnehmerlisten rund um das Projekt. (Eurovision Song Contest)

Welche Länder könnten später noch dazukommen?

Besonders interessant ist die Frage nach weiteren großen asiatischen Märkten.

Kasachstan

Kazakhstan soll laut Berichten Gespräche über eine mögliche Teilnahme führen. Das Land nimmt bereits regelmäßig an anderen Eurovision-Formaten teil und gilt daher als realistischer Kandidat. (Wikipedia)

Australien

Australia nimmt zwar seit Jahren am europäischen ESC teil, wurde für Eurovision Asia jedoch zunächst nicht bestätigt. Der australische Sender SBS erklärte allerdings, man beobachte die Entwicklung des Formats aufmerksam. (Wikipedia)

Japan

Japan wurde bislang nicht offiziell genannt. Dennoch hoffen viele Fans auf eine spätere Teilnahme. Mit seiner riesigen Musikindustrie wäre Japan ein enorm wichtiger Markt für den Wettbewerb.

Indien

Auch India gilt langfristig als möglicher Kandidat. Allerdings könnte die organisatorische und sprachliche Vielfalt des Landes die Umsetzung komplizierter machen.

Warum Eurovision Asia spannend werden könnte

Der asiatische Musikmarkt gehört inzwischen zu den größten der Welt. Besonders K-Pop, asiatische Streaming-Plattformen und internationale Fan-Communities könnten dem neuen Wettbewerb enorme Reichweite verschaffen.

Hinzu kommt:

  • hohe Social-Media-Aktivität
  • starke nationale Musikidentitäten
  • große junge Zielgruppen
  • internationale Popkultur

Viele Beobachter sehen deshalb großes Potenzial für ein dauerhaft erfolgreiches Format.

Gibt es auch Kritik?

Ja. Einige Kritiker fragen sich, ob das Eurovision-Konzept außerhalb Europas überhaupt funktionieren kann. Andere befürchten politische Spannungen zwischen Teilnehmerstaaten oder zu große Unterschiede zwischen den Musikmärkten.

Außerdem bleibt offen:

  • wie viele Länder letztlich wirklich teilnehmen
  • ob alle Sender langfristig finanziell mitziehen
  • wie groß das internationale Interesse tatsächlich sein wird

Da das Projekt mehrfach verschoben wurde, beobachten Fans die Entwicklung weiterhin vorsichtig.

Fazit

Der Eurovision Song Contest Asia 2026 könnte eines der spannendsten Musikprojekte der kommenden Jahre werden. Bereits jetzt gelten Länder wie Thailand, Südkorea, die Philippinen, Vietnam und Malaysia als wahrscheinliche Teilnehmer.

Ob später auch Staaten wie Japan, Australien oder Kasachstan dazukommen, bleibt offen. Klar ist aber schon jetzt: Eurovision entwickelt sich zunehmend zu einer globalen Marke.


Quellen